Sommersweat & French Terry – Stoffe für Pullover, Hoodies und bequeme Kleidung

Sommersweat oder French Terry – zwei Namen für einen Stoff

Sommersweat und French Terry begegnen dir beim Stoffkauf immer wieder – und meistens ist damit dieselbe Stoffart gemeint. Typisch ist die glatte Vorderseite und die Rückseite mit ihren kleinen sichtbaren Schlingen. Anders als bei klassischem angerautem Sweat bleiben diese Schlingen erhalten und werden nicht zu einer flauschigen Innenseite aufgeraut.

Dadurch hat French Terry mehr Substanz als ein leichter Jersey, ist aber meist weniger warm und voluminös als angerauter Sweat. Das macht ihn zu einem wunderbaren Stoff für Pullover, Sweatshirts, Hoodies, Jogpants, Shorts, Sweatkleider und viele andere bequeme Kleidungsstücke.

Und obwohl bei uns der Name Sommersweat üblich ist, musst du ihn keineswegs nur im Sommer vernähen. Je nach Gewicht und Materialzusammensetzung eignet sich French Terry genauso für Frühling, Herbst und kühlere Tage.


French Terry kaufen – worauf solltest du bei Sommersweat achten?

Nicht jeder French Terry ist gleich. Achte bei der Auswahl auf Materialzusammensetzung, Stoffgewicht und Elastizität. Baumwolle wird häufig mit einem kleinen Elasthananteil kombiniert, wodurch der Stoff zusätzlich dehnbar und für viele Bekleidungsprojekte angenehm zu verarbeiten ist. French Terry bezeichnet dabei die Stoffkonstruktion und nicht eine bestimmte Faserzusammensetzung.

Was ist der Unterschied zwischen Sommersweat und French Terry?

Im deutschen Stoffhandel gibt es meistens keinen: French Terry wird sehr häufig einfach Sommersweat genannt. Gemeint ist in der Regel eine Sweatware mit glatter Vorderseite und sichtbaren, nicht aufgerauten Schlingen auf der Rückseite.

Was ist der Unterschied zwischen French Terry und Jersey?

Jersey ist in der Regel feiner und leichter. French Terry besitzt dagegen die charakteristische Schlingenstruktur auf der Rückseite und bringt meist mehr Gewicht und Substanz mit. Deshalb eignet er sich besonders gut für Sweatshirts, Pullover, Hoodies, Jogpants und ähnliche Kleidungsstücke.

Ist Sommersweat dasselbe wie Sweatstoff?

Sommersweat gehört zur Familie der Sweatstoffe, unterscheidet sich aber von den kuschelig angerauten Varianten. Bei French Terry bleiben die Schlingen auf der Rückseite sichtbar. Bei angerautem Sweat werden sie aufgeraut und bilden eine weichere, flauschigere Innenseite.

Kann ich Sommersweat das ganze Jahr vernähen?

Ja. Der Name Sommersweat ist etwas irreführend. Wie warm sich ein French Terry trägt, hängt unter anderem von seinem Gewicht, seiner Materialzusammensetzung und seiner Verarbeitung ab. Leichtere Qualitäten eignen sich gut für wärmere Tage, kräftigere French Terrys auch für Übergangszeit und kühlere Temperaturen.